Online-Diskussion zum Tag der Offenen Gesellschaft 2021

Am 19. Juni ist der Tag der Offenen Gesellschaft. Beteiligen Sie sich in den Online-Räume jetzt zu den Themen: Demokratie und Krise, Polarisierung und Dialog oder (freiwilliges) Engagement und staatliches Handeln!

Laufzeit 7 Tage(n)

Thesen zum Tag der offenen Gesellschaft am 19. Juni 2021

Was ist der Tag der Offenen Gesellschaft?
Am 19.Juni 2021 ist der Tag der offenen Gesellschaft. An diesem Tag geht es darum, zusammen und miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auseinanderzusetzen und zu diskutieren, also reale Begegnungen zu schaffen zwischen Menschen, die sonst vielleicht nie ins Gespräch kämen. Und so unsere Demokratie durch Verständnis und Toleranz zu stärken. Der Tag der offenen Gesellschaft wird von der Initiative Offene Gesellschaft, einer bürgerschaftlichen Bewegung, die nicht an Parteien gebunden ist, bereits zum wiederholten Mal veranstaltet. Pandemie bedingt können wir diesen Tag leider nicht wie 2019 gemeinsam mit Ihnen vor Ort diskutieren, möchten aber dennoch Raum für Gespräche ermöglichen.
Hierfür laden wir Sie ein sich zunächst online zu beteiligen (vom 1.Juni bis zum 19. Juni).

Kurzes zur inhaltlichen Einleitung...
Krisen wirken oft wie ein Brennglas auf bereits bestehende Stärken und Schwächen politischer Systeme. Missstände und bestehende Ungleichheiten innerhalb einer Gesellschaft werden überdeutlich sichtbar. Vielerorts stellt sich daher die Frage: Wie krisensicher ist unsere demokratische Grundordnung? Und wie stark darf ein Staat den Alltag von Bürger*innen einschränken? Diese Frage bezieht sich nicht nur auf die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie, sondern auch auf andere krisenhafte Entwicklungen, wie beispielsweise die Finanz- und die Eurokrise, oder die so genannte Flüchtlingskrise.

Vor allem letztgenannte hat des Weiteren gezeigt, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement bei der Bekämpfung von Missständen ist. Was aber tun, wenn immer weniger Menschen sich freiwillig engagieren? Kann und darf der Staat Menschen zur bürgerschaftlichem Engagement verpflichten?
Krisen führen außerdem häufig zu gesellschaftlichen Spaltungen. Nicht selten kommt es zu emotional geführten Debatten im beruflichen Umfeld, der Familie oder im Freundeskreis, in denen die Fronten sich verhärten und eine sachliche Argumentation nicht mehr möglich ist. Es stellt sich vermehrt die Frage, wie wir miteinander im Dialog bleiben können, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen haben.

Wir möchten Ihre Meinung zu unseren (provokanten) Thesen kennenlernen: Beteiligen Sie sich jetzt in den Online-Räumen!

Am 19. Juni möchten wir dann in einer offenen Videokonferenz genau dazu ins Gespräch mit Ihnen kommen.

Demokratie und Krise
Polarisierung und Dialog
(Freiwilliges) Engagement und staatliches Handeln