Nächster Vorschlag

Dr. Horst Tritschler

Auf mehreren Veranstaltungen zur Radwegeplanung wurde die vorgeschlagene Priorisierung heftigst kritisiert. Insbesondere der Aspekt der Verkehrssicherheit für Radfahrer/innen ist in der vorgeschlagenen Priorisierung völlig unterbewertet.

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Erhöhung der Verkehrssicherheit

"Erhöhung der Verkehrssicherheit" sowie "Durchgängigkeit"

Das Kriterium "Erhöhung der Verkehrssicherheit" sollte eine höhere Wichtung erhalten.
Außerdem:
Es gibt viele Radverbindungen, die nur dadurch weniger attraktiv sind, dass kurze Abschnitte ein besonderes Gefahrenpotential darstellen oder sehr unattraktiv oder unkomfortabel sind. Solche Stellen gilt es zu identifizieren und zu beheben (Bspw. die Verbindung zw. Lahntalradweg und Richtung Dautphe, bei der der Rad(Geh-)weg an einer Engstelle (Bahnübergang) endet und die Radfahrer zudem die stark befahrene Landesstraße queren müssen, um auf den Radweg zu gelangen, oder unausgebaute Abschnitte von Radwegen.)
Es sollte m.E. also ein entsprechendes Kriterium "Durchgängigkeit" o.ä. ergänzt werden.

Grundsätzlich sollten alle Orte über Radwege verbunden sein.

MfG,
Thomas Damm, Dautphetal

Kommentare

Moderationskommentar

Hallo Herr Damm,
danke für Ihr Feedback. Ein Kriterium "Durchgängigkeit" macht durchaus Sinn. Wir werden darüber nachdenken, ob sich das integrieren lässt.
Mängel an einzelnen Wegeabschnitten, wie beispielsweise schlechte Oberflächen, tiefe Schlaglöcher etc. wurden im Rahmen der Erarbeitung des Netzentwurfes grundsätzlich bereits erhoben.
Das das Kritrium "Verkehrssicherheit" stärker gewichtet werden soll, wurde durch den Bürgerbeteiligungsprozess ebenfalls deutlich und wird bei der endgültigen Festlegung des Priorisierungssystems entsprechende Berücksichtigung finden.

Vielen Dank für Ihren Beitrag.

Mit freundlichen Grüßen T. Meyer