Vorheriger Vorschlag

Dr. Horst Tritschler

Auf mehreren Veranstaltungen zur Radwegeplanung wurde die vorgeschlagene Priorisierung heftigst kritisiert. Insbesondere der Aspekt der Verkehrssicherheit für Radfahrer/innen ist in der vorgeschlagenen Priorisierung völlig unterbewertet.

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Nächster Vorschlag

Waldwege nutzen

Eien möglichst flache Topografie zu nutzen erachte ich als höchst wichtig. Radwege sollten zusätzlich auch vermehrt durch Wälder und Felder gelegt werden. Dies vermisse ich bei den Kriterien.

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Bahnparallele Führung

Anbindung zum Aartalsee

Es würde da eine sehr reizvolle Möglichkeit geben, wie man das Salzbödetal mit dem Aartal verbinden könnte. Wenn man die ehemalige Artal-Salzbödebahn von Weidenhausen oder Erdhausen bis hinter den Tunnel oder Bischoffen als Radweg ausbauen würde. Mir ist schon klar, das dass einige Kosten verursachen würde. Man hätte aber dann eine neue Attraktion im Hinterland. Mit dem Rad von Marburg zum Aartalsee über Viadukte und durch einen Tunnel. Und das komplett auf Radwegen. Die Viadukte in Wommelshausen, Bad Endbach und Hartenrod würden dann auch wieder einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden. Praktische Beispiele dafür gibt es schon genug in der Eifel und auch anderswo. Selbst da wo die kleinere Brücken abgebaut wurden, gibt es möglichkeiten über Rampen, wo man gleichzeitig auch auf den Radweg "Auffahren" kann. Es wäre wirklich schade, wenn man so eine "Historische Chance" vergeben würde. Denn irgendwann werden die schönen Viadukte ganz verfallen. Und die Bahnstrecke immer mehr verbaut werden.

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Maurer

Kommentare

Eine Verbindung der drei Radwege ist im Moment nur über die zunehmend auch vom Schwerverkehr genutzte B 255 möglich; der Radweg verläuft für ca. 500 m zwischen der Zollbuche und der oberen Einfahrt nach Oberweidbach auf der Bundesstr. und ist lebensgefährlich, zudem sich nur wenige Aurofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung dort halten.
Eine Trasse über die alte Bahntrasse würde hervorragende Abhilfe schaffen, dedarf aber der Kooperation mit dem Lahn-Dill-Kreis.

Moderationskommentar

Sehr geehrter Herr Maurer,

ich danke Ihnen für Ihren Beitrag und Hineis. Ich schätze das Potential der Bahnlinie ähnlich ein wie Sie. Es gilt zu retten, was zu retten ist. Teile der Strecke wurden leider bereits an private Investoren verkauft. Dennoch sollten Anliegergemeinden, Landkreise und das Land Hessen gemeinsam daran arbeiten, zumindest das Herzstück, den Salzbödetunnel in ein Radroutenetz zu integrieren, um damit eine attraktive Verbindung zwischen dem Lahn-Dill-Kreis und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf zu schaffen.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Meyer

Ich finde dies für eine gute Idee. Die Machbarkeit sollte eingehend geprüft werden.